Kakao

2009 November 14
von aristipposian

Ein wesentlicher Grund, warum Kaffeehäuser seit über 300 erfolgreich bleiben, ist dass sie im Mittelpunkt ein Produkt stellen, dass für Geist und Körper wie kein anderer sorgen: Koffein.

Manche bieten hierfür Kaffee an, mal mit Anspruch, mal nur mehr lesen…

„Kolonisation“

2009 Oktober 30
von aristipposian

von David Craig

Es war alles völlig legal.

Wenn sie ein Gesetz brauchten, erließen sie es. Die Krone sorgte für die Plantagenherrn und für sich selbst.

Verordnung 12 von 1840:

Alles bewaldete, brache, ungenutze oder unbebaute Gebiet gilt als Kronland. Wer dort wohnte und nicht beweisen konnte, dass er dort wohnte, musste verschwinden. Das ging zu weit und wurde von der Londoner Regierung annulliert. Aber Schiff um Schiff, mit jedem Schiff strömten Briten nach dem Kaffeedorado. Die brauchten ein Gesetz und erließen es.

Dreißig Jahre ununterbrochener Besitz der auch nur fünf hatten dem Volk das Recht verbürgt, weiterzuleben und weiterzubestellen der Väter Land (Zusatz zu Verordnung 12).

Das ging zu weit -

„Weshalb kommen wir Briten überhaupt her?“ mehr lesen…

Die Peripherie des Geschmacks

2009 August 15
von aristipposian

 

Vor etwa 7 Jahren nahm ich an einem Symposium mit sechs Künstlern teil. Einer von ihnen konzipierte den Rahmen des Symposiums und hatte uns eingeladen an dieser mehrtägigen Veranstaltung teilzunehmen. Einer der Eingeladenen war der belgische Maler Filip Francis. Francis ist aus den 70er und 80er Jahren bekannt, als er vor allem gemalt und Performances gemacht hat. Sein Hauptkonzept ist das Thema der Peripherie.

 

Hierfür fixiert er beim Malen seinen Blick mit Schärfe und Genauigkeit auf einen bestimmten Punkt des gesamten vorhandenen Motivs, malt aber dieses in ihrer Ganzheit. Sieht man dann seine Reproduktion auf der Leinwand, ist das Teil des Motivs, das er fixierte, mit scharfer Genauigkeit wieder zu erkennen. Doch je entfernter man vom fixierten Punkt schaut, desto unschärfer werden alle Linien und Konturen auf dem Bild. Das Schöne bei seiner Arbeit ist zu sehen, wie das Scharfe sich graduell ins Unscharfe verwandelt, alles innerhalb eines einzelnen Bildes. Das Kritische ist aber auch darin verkörpert, denn unsere peripherische Fähigkeiten werden damit geprüft. Es stellt sich die Frage, nicht wie weit, sondern wie breit können wir sehen? Selbstverständlich kann man als Betrachter das malerische Können des Künstlers genießen und bewundern. Als viel interessanter vernehme ich dennoch die Idee der Darstellung eines Hinsehens bezüglich der Peripherie und die Übung zur peripherischen Erweiterung. Hierfür könnte man versuchen mehr lesen…

Als George Washington im Kaffeesatz…

2009 Juli 21

Als George Washington in seinen Kaffee schaute, gab es keinen Kaffeesatz, aber er fand sich wieder. Oder war das Wolfgang von Goethe?

irgendeiner fand sich wieder

Coffee-to-stay

2009 Juli 11

Koffein Aufnahne ist ein nacktes, robustes Bedürfnis, das man befriedigt.
Der Genuss von Kaffee dagegen ist ein reflektiertes Empfinden, immer von Umfeld abhängig, vom Ort, von der Gesellschaft, vom inneren Befinden, abhängig von physischen und psychischen Zustand.

Wir Menschen – sowie Tiere – trinken und müssen trinken mehr lesen…

Dem Kaffee dienen

2009 Juli 10

 

Dienen entspricht einer gewissen Einstellung zum metaphysischen und metageistigen Dasein und ist in seiner Ausübung und Absicht weitaus gültiger und spürbarer, als ihren bloßen Empfang beim einzelnen Bedienten. Im Dienst wird physisches Verlangen bedient, im Dienen befriedigt man die Seele.

Gold und Alltag, Beruhigung und Elixier, Notwendigkeit und Selbstverständlichkeit – als sozialer, sowie wirtschaftlicher Aspekt – Alchemie und Technologie, Genuss und Nahrung, Medizin und Droge, Kultur und Kult, Existenz und Wachheit – all das ist Kaffee, als Getränk geschätzt, geliebt, in vielen Ländern gar beliebtestes und meistgetrunkenes Getränk.

Seine sofortige Wirkung ist beruhigend, die spätere aufmunternd. Kaffee hat in der Technologie, sowie in der Industrie viel Inspiration zu Tage gebracht. Die Maschinerie in ihrer Funktionalität und Ästhetik zeugt mehrfach hiervon. Sei es im Bereich der italienischen Espressozubereitung, im Bereich des Kolbensystems, oder für die französischen Stampfkannen, im Bereich der Kannen für türkischen bzw. arabischen Mokka, gar im Bereich der Filterkaffeezubereitung und selbstverständlich im Bereich der japanischen Geräte, die mit Halogenlampen das Wasser erhitzen: überall haben Schönheit mehr lesen…

„Der Kaffee am Morgen“ eine Blog-Parade von Roberto Mueller

2009 Juli 6
von aristipposian

Ich habe den Eindruck, auch wenn jeder Woche eine Blog-Parade um die Ecke marchieren käme, es wäre nicht so schnell langweilig damit. Jeder hat so seine Ideen und Schwerpunkt, und so auch hier mit Robert Mueller, der diese Blog-Parade initiiert.

Etwas, was ich oft bespreche und beobachte, sind die Automatisierung beim Kaffeetrinken, sowie der Genuss, der woanders stattfindet. In der Regel sind beide nicht so gut kombinierbar. Der eine hat die Zeit und leistet alles Mögliche, um diese Zeit möglich zu machen. Der andere braucht nur die Energie und achtet weniger auf den Genuss und Geist und alles, was man hiermit poetisieren könnte. Doch dieser2 verschiedene Welten tragen dazu bei, dass Kaffee so viel mehr ist, als bloß Wachmacher, oder bloß Genussmittel…

Und meine Antworten wären wie folgt:

1. Kochst du morgens bewusst Kaffee oder weil es einfach dazu gehört?

Wenn ich einer Tasse Kaffee „kippe“, dann nur, weil unerwartet jemand vorbei kam und ich muss sofort los. Sonst ist es mir Pflicht, mir Zeit zu nehmen und meines Erachtens gibt es nie eine Entschuldigung, wenn man es will wirklich. Die Alternative früher aufzustehen ist z.B. immer da. Da finde ich eher beim Sex möglich, dass es mal schnell geht. Das können beide plötzlich wollen und es schnell wollen. Mit dem Kaffee ist das für mich NIE möglich.

2. Kochst du normal in der Kaffeemaschine oder zum Beispiel mit einer French Press?

Die Maschine ist mir nicht so wichtig. Durch mein viel Reisen habe ich –  manchmal erfreut, manchmal gezwungen –  gelernt, mit sehr unterschiedlichen Maschinen mein Kaffee zu kochen. Wichtig ist mir, dass ich das Beste aus jeder Maschine raushole und sogar aus einen Filter kann man Kaffee heraus holen, oder schwarze Brühe.

3. Marken-Kaffee oder No-Name vom Discounter?

No-Name halte ich für schlimmer als „Russian Roulette“ und weiß nicht, welche schöne Überraschung da zu finden wäre. Marken-Kaffee halte ich aber auch für unsicher. Habe schon mal erstaunt geschaut, was für Bohnen manche renomierte Firmen verpacken lassen. Für mich gilt als nummer eins, die Produkte von kleine Röstereien zu probieren oder kleine Anbieter.

4. Hast du eine Lieblingstasse? Wenn ja, würd ich gern ein Photo von ihr sehen :)

Als schönste für den Alltag finde ich ein Espresso-Glas.Aristippos im Glas

5. Milch, Zucker oder Schwarz?

Daheim oft mit Milch auf einen sehr starken schwarzen Aristippos, sehr selten mit Zucker, in Cafés fast immer schwarz, damit ich genauer schmecken kann, was sie machen…

Untrinkbare Kaffeereste mit Kürbiskernöl

2009 Juli 5

untrinkbare Kaffeereste-Kernöl

drei Universen, eine Welt

2009 Juni 29
von aristipposian

three Universes

 

 

 

 

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Kaffee in der Medizin

2009 Juni 22
von aristipposian

Wirkung von Kaffee:
-Verbesserung der Herzleistung
-Erhöhung der Herzfrequenz
-Blutdruckerhöhend
-Erweiterung der Blutgefäße im Gehirn
-Geistig und körperlich mehr lesen…

Gesundheit, Schlaf, Kaffee.

2009 Juni 21

Kaffee kann gesund sein und es muss nicht den Schlaf beeinflussen. Es gibt zahlreiche Vorteile am Kaffee Trinken und nun gibt es noch einen Grund dies zu tun: es kann das Risiko von Infarkten bei Frauen reduzieren. Eine neue Studie belegt, dass 4 oder mehr Tassen am Tag dieses Risiko um 20% vermindert. Die Studie lief 24 Jahre mehr lesen…

Die Kaffeejahre (I)

2009 Juni 20
von aristipposian

 

1511
- entanden die erste Kaffeehäuser in Mekka, Kaveh Kanes genannt.

1517
- erreicht Kaffee Konstantinopel

1554
- das erste Kaffeehaus in Konstantinopel (bis 1930, heute Istanbul)

1615
- erreicht Kaffee Europa mehr lesen…

Salz

2009 Juni 12
von aristipposian

Salz KristalleHier noch ein weiteres Genussmittel. Eins der ältesten in der Geschichte der Menschheit, gewichtsträchtig und mit großem Symbol Charakter.

Sein Nutzwert für den menschlichen Organismus, sowie seine zerstörerische Kraft sind immens, seine Potenz so hoch, dass bloß von einer Prise immer wieder die Rede ist. Und eben dieser Aspekt lässt mich Salz zu der Gruppe der Genussmittel zählen, da diese Intensität mehr lesen…

Wasser – zum Kaffee und im Kaffee

2009 Juni 11
von aristipposian

Über Wasser kann man Bände schreiben und noch viel mehr als auf Büchern, eigenständig mit Haut, Haar, Nieren und vieles mehr erleben.

Über Wasser sah ich unlängst ein interessanter Dokumentarfilm von Udo Maurer, wo unterschiedliche Umgänge mit Wasser dargestellt wurden. „Über Wasser“ hiess dieser. Da wurden die sehr unterschiedliche Rollen des Wassers dargestellt, die für verschiedene Völker zutreffen. Da wird einem klar, Westen ist nicht der Nabel der Welt. In „Über Wasser“ werden 3 Geschichten behandelt, drei Notwendigkeiten dargestellt mit 3 sehr mehr lesen…

Feige (Ficus)

2009 Juni 10
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von aristipposian

Pfeige

Weil ich diese Frucht so wunderbar hässlich und wunderbar schön finde mehr lesen…